Domainmarkt: Die Gewinner und Verlierer in 2008

Domainmarkt:
Die Gewinner und Verlierer in 2008


2008 war ganz ohne Zweifel ein bewegtes Jahr, dass vielen noch in nachhaltiger Erinnerung bleiben dürfte: Auf der einen Seite gab es strahlende Sieger, auf der anderen Seite aber auch zahlreiche Verlierer, man denke nur an Barack Obama oder an das weltweite Fiasko auf den Finanzmärkten. Aber auch für den Domainmarkt war 2008 ein turbulentes Jahr, in dem einerseits große Erfolge verbucht werden konnten, aber auch empfindliche Niederlagen eingesteckt werden mussten. Grund genug für uns, Ihnen die Tops und Flops des Domainsekundärmarktes in 2008 noch einmal ins Gedächtnis zu rufen.

 

Gewinner 2008

2008 war ganz ohne Zweifel das Jahr des deutschen Länderkürzels .de. Dies wird deutlich, wenn man die Liste der 10 teuersten Domains des Jahres 2008 mit der des Vorjahres vergleicht. So wurden die zehn teuersten Domains mit dem deutschen Länderkürzel für insgesamt stolze 1,5 Millionen Euro an den Mann gebracht und erzielten dabei eine Preissteigerung gegenüber 2007 von über 250 %. Aber auch andere Länderdomains wie .co.uk, .es oder.fr verkauften sich in 2008 besonders gut und konnten ebenfalls deutliche Preissteigerungen verzeichnen. Zu einem wahren Überflieger entwickelten sich Domains mit der chinesischen Länderkennung .cn, die mittlerweile sogar das deutsche Länderkürzel .de knapp überholt haben: So gibt es mittlerweile 12.915.737 registrierte .cm-Domains gegnüber 12.510.425 registrierten .de-Domains.

Neben den .de-Domains erfreuten sich in 2008 auch bestimmte Kategorien von Domainnamen einer besonders hohen Beliebtheit. Dazu zählten neben den geographischen Domains, die beispielsweise Länder und Städte bezeichnen, auch vor allem Domains mit Bezug zu Glücksspielen, Poker und Kasinos.

Ein interessanter Trend war in 2008 auch im Bereich der Onlineauktionen zu beobachten: So erlebten vor allem Auktionen, die einem bestimmten Thema unterstanden: In diesem Zusammenhang verzeichneten vor allem .mobi-Auuktionen, Benelux-Auktionen, .it-Auktionen und Live-Auktionen einen hohen Zulauf.

 

Verlierer 2008

Die weltweite Finanzkrise sorgte 2008 wohl für die meisten Negativschlagzeilen. Davon blieb auch der Domainmarkt nicht verschont, da natürlich auch die Domainpreise von der weltweiten Wirtschaftslage abhängig sind. Im Zuge dessen sank beispielsweise bei Sedo die Durchschnittspreise für Domains von 1800 € auf 1620 €. Daneben brachen auch die Klickpreise für Themen wie Finanzen rapide ein und in diesem Zusammenhang auch die Einnahmen für geparkte Domains in diesem Bereich.

 

Quelle: sedo.de